Freitag, 24. Januar 2014

Der Gesang der Orcas


Der Roman „Der Gesang der Orcas“ von Antje Babendererde ist einfach nur Himmlisch. Ich habe dieses Buch bestimmt schon fünf Mal gelesen. Es war das zweite Buch was ich von Antje Babendererde hatte und ich habe es verschlungen. Großer Vorteil an dem Buch ist das man es immer und immer wieder lesen kann wie alle andern Bücher von ihr auch. Sie sind nie langweilig.

Zum Buch  Sofie ist am Boden zerstört, seit ihre Mutter gegen den Krebs verloren hat, gegen den sie vier Jahre gekämpft hatte. Seit dem lebt sie mit ihrem Vater allein in Berlin. Er ist Fotograf und reist viel, früher hatte er Sofie immer versprochen sie mal mitzunehmen. Nun ist es soweit, er lässt sie für zwei Monate an der Schule beurlauben und reist mit ihr nach Amerika genauer gesagt nach Neah Bay, das Indianerreservat der Makah-Indianer. Dort soll ihr Vater gute Fotos für eine Fotoreihe schießen. Dort angekommen lernt Sofie den Indianerjungen Javid kennen, sie verstehen sich auf Anhieb und zwischen den beiden baut sich nach und nach eine immer stärkere Verbindung auf. Javid macht sie mit Traditionen und Ritualen seines Volkes vertraut, ja lässt sie sogar daran teil haben. Ihre Verbindung ist sehr stark, aber es ist unvermeidbar das sie mit ihrem Vater zurück nach Deutschland muss. Wird ihre Liebe dieser Distanz stand halten oder wird sie daran zerbrechen?

Meine Meinung  Wie ich finde ist es wieder eine wie für Antje Babendererde übliche wunderschöne zarte Liebesgeschichte die wie es scheint alles überwinden kann. Ich liebe einfach nur jedes einzelne ihrer Bücher.
Bei ihren Büchern kann man finde ich aber auch von vorne herein sagen dass die beiden Hauptcharaktere zusammen kommen, bloß weiß man nie richtig ob sie auch zusammen bleiben. Zwischen den Phasen wo sie sich bedingungslos lieben kommen nämlich auch kurze Phasen der Wut, des Streites oder der Unentschlossenheit die alles ein wenig aus dem Ruder laufen lässt. Aber gerade das macht diese Bücher Menschlich. Würde es nur um die perfekte Liebe gehen, wo sich  nie jemand streitet oder sich welche unentschlossen sind wäre es auch nicht schön da es so nie im realen Leben ablaufen könnte.
Ich weiß nicht ob ich es schon einmal erwähnt hatte warum Antje Babendererde meine Deutsche Lieblingsautorin ist, wenn ja tut es mir leid das ich es jetzt noch mal tun muss.
Ich finde ihre Bücher sind etwas ganz anderes als alle anderen Bücher die die meisten Deutschen Autoren/Autorinnen schreiben. Dieses Indianerthema was sie in jedem ihrer Bücher anschneidet ist genau das was mich so daran interessiert, das macht kein Anderer Deutscher Autor. Es ist außerdem faszinierend wie sie so schreiben kann das man sich beim Lesen der Geschichte so darin verliert das man nichts in seiner Umgebung mehr wahrnimmt sondern nur noch die Worte auf dem Papier.

Fazit  Dieses Buch ist einfach nur der Hammer, wer es nicht gelesen hat, hat echt was verpasst!
Sterne : **** von 5 möglichen


Klappentext  Gemeinsam mit ihrem Vater, einem Fotografen, macht Sofie eine weite und ungewöhnliche Reise in die nordamerikanische Wildnis. Es ist eine Entdeckungsreise in die Welt und die uralten Traditionen der Makah-Indianer.
Die Makahs, die früher Walfang betrieben haben, lassen Sofie und ihren Vater schon kurz nach ihrer Ankunft an einer Walbeobachtungsfahrt teilnehmen. Die Wilde Küstenlanschaft und die majestätischen Orcas beeindrucken Sofie tief – ebenso die Begegnung mit dem Makah-Jungen Javid. Als die beiden ein zweites Mal allein auf das Meer hinausfahren, um die Orcas zu besuchen, scheint es, als wäre ein unsichtbares Band zwischen ihnen entstanden. Aber ihrer Freundschaft muss schwierige Spannungen überstehen.

Ein außergewöhnlicher Jugendroman - unglaublich Spannend! -WESTDEUTSCHE ZEITUNG-


Weitere Bücher von Antje Babendererde:
  • Die Verborgene Seite des Mondes
  • Libellensommer
  • Julischatten
  • Rain Song

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