Mein Jahr der Ruhe und Entspannung


Danke an das Bloggerportal, dass mir dieses Buch zur Verfügung gestellt wurde. Ich war super gespannt auf dieses Buch, denn es wurde vor allem im englischsprachigen Raum sehr gefeiert und ich war darum super gespannt wie mir dieses Buch gefallen würde.

Zum Buch   Die namenlose 26 jährige New Yorkerin beschließt aus Überdruss vom Leben sich ein Jahr Auszeit zu nehmen und möchte in diesem Jahr nur schlafen, ausruhen, sich entspannen und sich allem dem gesellschaftlichen entsagen. Sie ist schön, schlank, reich, gut ausgebildet, hat einen Top-Job und eine Wohnung in der Upper-East-Side, jedoch ist das alles langweilig. Ziel des Schlafes soll eine Selbstoptimierung sein - danach als neuer Mensch zu erwachen. Gott sei Dank findet sie auf den Gelben Seiten eine schrullige Psychiaterin, die ihr die entsprechenden Medikationen verschreibt, ganz ohne Probleme. Und so startet sie ihr Projekt. Sie konsumiert die Tabletten in unterschiedlichen Kombinationen und Cocktails und hat damit unterschiedliche Ergebnisse und Erfahrungen.

Meine Meinung   Nachdem das Buch von allen die ich irgendwie auf Instagram und YouTube verfolge so in den Himmel gelobt wurde, war ich leider etwas enttäuscht. Sicherlich war wie ich von vielen gehört hatte der Schreibstil unglaublich gut. das war er wirklich. Und auch die Art und Weise wie Otessa Moshfegh die Protagonistin beschreibt ist mega. Leider bin ich nicht damit klar gekommen, dass die Protagonistin absichtlich so beschrieben wird, dass wir sie als Leser überhaupt nicht leiden können. Ich habe mich von ihr wirklich an manchen Stellen im Buch so aufregen lassen, dass ich das Buch zur Seite legen musste. Mir ist bewusst, dass das ein Stilmittel ist mit dem die Autorin arbeitet, leider konnte ich damit gar nichts Anfangen.
Da die Protagonistin depressiv ist wird dieses Thema immer wieder behandelt, auch wie die Gesellschaft damit umgeht und was sich ändern muss um betroffenen Menschen zu helfen. Das war super.

Fazit   Ein unglaublich gut geschriebenes Buch, leider wurde ich mit der Protagonistin nicht wirklich warm.
★ ★ ★ Sterne von 5 möglichen Sternen

Zur Autorin   Ottessa Moshfegh wurde in Boston geboren und ist kroatisch-persischer Abstammung. Sie steht auf der Granta-Liste der zwanzig besten jungen Autoren aus den USA. Für ihre Novelle »McGlue« erhielt sie den Believer Book Award sowie den Fence Modern Prize. Ihr Roman »Eileen« stand auf der Shortlist des Man Booker Prize und wurde mit dem PEN/Hemingway Award ausgezeichnet. Ottessa Moshfegh lebt in der Nähe von Los Angeles.   
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Klappentext   New York, am Anfang des neuen Jahrtausends. Einer jungen Frau stehen die Türen zu einer Welt aus Glanz und Glitter offen. Sie ist groß, schlank und ausgesprochen hübsch. Gerade hat sie an einer Elite-Universität ihren Abschluss gemacht und arbeitet nun in einer angesagten Kunstgalerie. Sie wohnt im teuersten Viertel der Stadt, was sie sich leisten kann, weil sie vor Jahren schon ein kleines Vermögen geerbt hat. Es könnte also nicht besser laufen in ihrem Leben ... In Wirklichkeit jedoch wünscht sie sich nichts sehnlicher, als ihrer Welt den Rücken zu kehren. Von einer dubiosen Psychiaterin lässt sie sich ein ganzes Arsenal an Beruhigungsmitteln, Antidepressiva und Schlaftabletten verschreiben. Mithilfe der Medikamente will sie »Winterschlaf halten«. Aber dann merkt sie in einem ihrer wenigen wachen Momente, dass sie im Schlaf ein eigenes Leben führt. Sie findet Kreditkartenabrechnungen, die auf Shoppingtouren und Friseurbesuche hindeuten. Und scheinbar chattet sie regelmäßig mit wildfremden Männern in merkwürdigen Internetforen. Erinnern kann sie sich daran aber nicht ... Mit bissiger Ironie erzählt Ottessa Moshfegh von einer Frau, die verzweifelt versucht, ihrer aufgeputschten Scheinwelt zu entkommen. Der neue Roman von einer der wichtigsten neuen Stimmen der amerikanischen Literatur.


Weitere Bücher der Autorin
Der Tod in ihren Händen
Heimweh nach einer anderen Welt
Eileen

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